"Noch sind wir geschockt, aber wir werden unsere Werte nicht aufgeben. Unsere Antwort lautet: mehr Demokratie, mehr Offenheit, mehr Menschlichkeit." Jens Stoltenberg beim Trauergottesdienst in Oslo, 25. Juli 2011
“Es geht einer Gesellschaft so gut, wie sie für die Menschen sorgt, denen es schlecht geht” (Emilie Lieberherr)
“Ich bin Leben, das leben will, in mitten von Leben, das leben will!” (Albert Schweizer)
“Wo Liebe wächst, gedeiht Leben – wo Hass aufkommt droht Untergang” (Mahatma Ghandi)
“Die Demokratie ist keine Frage der Zweckmäßigkeit, sondern der Sittlichkeit” (Willy Brandt)
“Wir müssen lernen, entweder als Brüder miteinander zu leben oder als Narren unterzugehen.” (Martin Luther King)
“Der Staatsdienst muss zum Nutzen derer geführt werden, die ihm anvertraut werden, nicht zum Nutzen derer, denen er anvertraut ist.” (Marcus Tullius Cicero)
„Zuweilen ziehen Wetterwolken am Himmel des Kapitalismus auf. Je höher die kapitalistische Sonne steigt, je blendender ihre Strahlen leuchten, umso schnellernaht der Gewittersturm. Die Wolken werden grösser und ballen sich zusammen, bis sie sich in ei-nem krachenden, verheerenden Hagelwetter entleeren.“ (Robert Grimm 1908)
"Si vis pacem, cole iustitiam" (Inschrift Friedenspalast in Den Haag)
"Kleine Schritte sind mehr als grosse Sprüche" (Willy Brandt)

Managed Care – Chance oder Risiko? – Tagung mit Simonetta Sommaruga

Am Donnerstag, 9.9.2010, 19.00 findet im Restaurant „Schmiedstube“ in Bern eine öffentliche Veranstaltung zum Thema „Managed Care – Chance oder Risiko?“ statt. Nach einer Einführung durch die SP-Ständerätin Simonetta Sommaruga diskutieren auf dem Podium:

-Dr. med. Jaques de Haller, Präsident FMH, Genf
-Dr. med. Danielle Lemann, SP-Grossrätin, Hausärztin Langnau
-Irène Marti Anliker, Präsidentin SP Kanton Bern
-Jean-François Steiert, SP-Nationalrat Freiburg

Moderiert wird die Diskussion von Urs P. Gasche (Rundschau)

Managed Care als Steuerungsmodell im Gesundheitswesen ist sehr umstritten. Ziel ist die Senkung der Gesundheitskosten. Dabei soll die Behandlung in Ärztenetzwerken zur Regel werden und die freie Arztwahl nur gegen Aufpreis möglich sein. Die Behandlung in Ärztenetzwerken erachte ich als für sehr sinnvoll. Nachdem mich vor einigen Jahren ein Hund in die Hand gebissen hatte, habe ich jedenfalls sehr gute Erfahrungen mit dem Citynotfalldienst in Bern gemacht, wo ich auch fast jeden Tag von einem anderen Arzt betreut wurde. Damit ist auch das Problem der Ferienabwesenheit gelöst. Wichtig ist, dass ich das Ärztenetzwerk wechseln kann, ohne die Krankenkasse wechseln zu müssen, bzw. dass ich die Krankenkasse wechseln kann, ohne das Ärztenetzwerk zu wechseln. Was nicht sein darf, ist, dass ich mit der Wahl eines Ärztenetzwerkes Gefangener einer Krankenkasse werde. Warum aber soll mit bevorstehenden Gesetzesrevision der Selbstbehalt erhöht werden, wenn man doch angeblich Geld sparen kann? Die Alternative wäre doch den Selbstbehalt für diejenigen zu senken, die ein Managed Care Modell wählen, oder noch besser, wie schon heute günstigere Krankenkassenprämien anzubieten. 


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