"Noch sind wir geschockt, aber wir werden unsere Werte nicht aufgeben. Unsere Antwort lautet: mehr Demokratie, mehr Offenheit, mehr Menschlichkeit." Jens Stoltenberg beim Trauergottesdienst in Oslo, 25. Juli 2011
“Es geht einer Gesellschaft so gut, wie sie für die Menschen sorgt, denen es schlecht geht” (Emilie Lieberherr)
“Ich bin Leben, das leben will, in mitten von Leben, das leben will!” (Albert Schweizer)
“Wo Liebe wächst, gedeiht Leben – wo Hass aufkommt droht Untergang” (Mahatma Ghandi)
“Die Demokratie ist keine Frage der Zweckmäßigkeit, sondern der Sittlichkeit” (Willy Brandt)
“Wir müssen lernen, entweder als Brüder miteinander zu leben oder als Narren unterzugehen.” (Martin Luther King)
“Der Staatsdienst muss zum Nutzen derer geführt werden, die ihm anvertraut werden, nicht zum Nutzen derer, denen er anvertraut ist.” (Marcus Tullius Cicero)
„Zuweilen ziehen Wetterwolken am Himmel des Kapitalismus auf. Je höher die kapitalistische Sonne steigt, je blendender ihre Strahlen leuchten, umso schnellernaht der Gewittersturm. Die Wolken werden grösser und ballen sich zusammen, bis sie sich in ei-nem krachenden, verheerenden Hagelwetter entleeren.“ (Robert Grimm 1908)
"Si vis pacem, cole iustitiam" (Inschrift Friedenspalast in Den Haag)
"Kleine Schritte sind mehr als grosse Sprüche" (Willy Brandt)

Wievel verdient Simonetta Sommaruga?

www.sommaruga.ch

Soviel verdient Simonetta Sommaruga” war heute die Schlagzeile eines Artikels auf den Internetportals der Tagesanzeigergruppe und morgen vermutlich im Tagesanzeiger selber. Im Artikel geben die beiden SP-Bundesratskandidatinnen Auskunft über ihre Vermögens- und Steuerverhältnisse. Aber sind diese Zahlen überhaupt relevant? Nein! Ich finde es zwar vorbildhaft, dass die beiden SP-Frauen für mehr Transparenz sorgen wollen. (Bis vor wenigen Jahren war die Geheimnistuerei um Einkommen und Vermögen auch noch nicht üblich und die Daten wurden in vielen Gemeinden sogar schriftlich publiziert, bis die Steuerhinterzieher es geschafft haben diese Offenheit zu unterbinden.) Diese Transparenz wäre aber bei allen NationalrätInnen und StänderätInnen nötig und am wenigsten bei BundesratskandidatInnen, die in Zukunft ja ein stattliches staatliches Einkommen haben werden und finanziell ohnehin unabhängig sein werden. Dabei interessiert aber nicht in erster Linie die Höhe des Einkommens sondern woher das Einkommen stammt. Wer erhält von welchen Firmen wie hohe Entschädigungen für ein Verwaltungsratsmandat und entspricht die Höhe der Entschädiung auch der dafür eingesetzten Zeit oder handelt es sich nicht eher um gut kaschierte Bestechungsgelder? Auch bei der Finanzierung der Parteien und Abstimmungskampagnen wäre es endlich an der Zeit, für Transparenz zu sorgen, damit die StimmbürgerInnen besser verstehen, wessen Interessen hinter einer Initiative oder einem Referendum stehen.

Im Magazin des Tagesanzeigers ist zu diesem Thema vor einigen Monaten der sehr lesenwerte Artikel “Die heimliche Macht des Geldes” publiziert worden.

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