“Es geht einer Gesellschaft so gut, wie sie für die Menschen sorgt, denen es schlecht geht”
(Emilie Lieberherr)
“Ich bin Leben, das leben will, in mitten von Leben, das leben will!” (Albert Schweizer)
“Wo Liebe wächst, gedeiht Leben – wo Hass aufkommt droht Untergang” (Mahatma Ghandi)
“Die Demokratie ist keine Frage der Zweckmäßigkeit, sondern der Sittlichkeit” (Willy Brandt)
“Wir müssen lernen, entweder als Brüder miteinander zu leben oder als Narren unterzugehen.” (Martin Luther King)
“Der Staatsdienst muss zum Nutzen derer geführt werden, die ihm anvertraut werden, nicht zum Nutzen derer, denen er anvertraut ist.” (Marcus Tullius Cicero)
„Zuweilen ziehen Wetterwolken am Himmel des Kapitalismus auf. Je höher die kapitalistische Sonne steigt, je blendender ihre Strahlen leuchten, umso schnellernaht der Gewittersturm. Die Wolken werden grösser und ballen sich zusammen, bis sie sich in ei-nem krachenden, verheerenden Hagelwetter entleeren.“ (Robert Grimm 1908)
"Si vis pacem, cole iustitiam" (Inschrift Friedenspalast in Den Haag)
"Kleine Schritte sind mehr als grosse Sprüche" (Willy Brandt)
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Abstimmung vom 11. März - Volksinitiative «Schluss mit uferlosem Bau von Zweitwohnungen!»

Am 11. März werden wir auch über die Volksinitiative «Schluss mit uferlosem Bau von Zweitwohnungen!» des unermüdlichen Kämpfers Franz Weber abstimmen. Zugegeben, es gibt gute Gründe die gegen die Initative sprechen, aber der Verweis der Gegner auf die Revision des Raumplanungsgesetzes als Antwort auf die Forderungen der Initiative zeigt, dass vom Parlament keine Lösung zu erwarten ist. Das Raumplanungsgesetz konnte die Zersiedelung schon in der Vergangenheit nicht stoppen und auch das revidierte Gesetz wird daran nicht ändern, da der Wille zu einer zentraleren Planung und einer deutlichen Einschränkung der kommunalen Rechte nicht vorhanden ist. Ich werde der Inititative deshalb zustimmen, damit endlich mehr Druck zum Schutz der Landschaft gemacht wird.
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Zeitweise bewohnte Wohnungen sind in den meisten Fällen Luxusinvestitionen. Sie belasten mit der zugehörigen Infrastruktur die Landschaft, sind ressourcen- und energieintensiv und fördern die Mobilität über lange Distanzen. Sie konkurrenzieren den Bau von Hauptwohnsitzen in einem immer knapper werdenden Siedlungsraum und erhöhen damit das Mietpreisniveau. Die Infrastruktur der Standortgemeinden muss für einen Spitzenbedarf unverhältnismässig stark ausgebaut werden. Da der Bau von Zweitwohnungen in vielen touristischen Gemeinden ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor ist, müssen stets neue Zweitwohnungen gebaut werden, um den Beschäftigungsgrad im Baugewerbe halten zu können. Die Schweiz ist wegen des attraktiven Alpenraums und der günstigen Steuersituation ein bevorzugtes Land für den Bau von Zweitwohnungen. Auch in den Agglomerationen nimmt der Bau von nur zeitweise bewohnten Wohnungen durch begüterte Beschäftigte zu und belastet damit den Wohnungsmarkt für Hauptwohnsitze.
Mit der Einschränkung des Zweitwohnungsbaus soll der Druck zur Vermietung von bestehenden Zweitwohnungen erhöht werden. Mit der Verknappung der Zahl der Zweitwohnungen kann auch die Auslastung der bestehenden Hotels verbessert werden. Die ländlichen Gebiete und Tourismusregionen sollen nicht über den Bau von neuen Zweitwohnungen gefördert werden. Finanzausgleich und wenn nötig Abwanderung sollen das wirtschaftliche Gleichgewicht in diesen Regionen herstellen.
Die Umsetzung der Volksinitiative ist mit zahlreichen Schwierigkeiten verbunden. Solange aber keine alternativen Lösungen mit gleicher Wirkung aufgezeigt werden können, ist sie mit aller Kraft zu unterstützen.
Also grundsätzlich sollte es jedem selbst überlassen sein, ob man eine Zweitwohnung unterhält, oder nicht. Ich denke jeder Mensch ist frei in seinem Handeln, solange dabei niemand sonst zu direktem Schaden kommt.
Allerdings bin ich gegen Zweitwohnungen, aus den von Herrn Schneider sehr schön aufgeführten Gründen
Grüße
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