“Es geht einer Gesellschaft so gut, wie sie für die Menschen sorgt, denen es schlecht geht” (Emilie Lieberherr)
“Ich bin Leben, das leben will, in mitten von Leben, das leben will!” (Albert Schweizer)
“Wo Liebe wächst, gedeiht Leben – wo Hass aufkommt droht Untergang” (Mahatma Ghandi)
“Die Demokratie ist keine Frage der Zweckmäßigkeit, sondern der Sittlichkeit” (Willy Brandt)
“Wir müssen lernen, entweder als Brüder miteinander zu leben oder als Narren unterzugehen.” (Martin Luther King)
“Der Staatsdienst muss zum Nutzen derer geführt werden, die ihm anvertraut werden, nicht zum Nutzen derer, denen er anvertraut ist.” (Marcus Tullius Cicero)
„Zuweilen ziehen Wetterwolken am Himmel des Kapitalismus auf. Je höher die kapitalistische Sonne steigt, je blendender ihre Strahlen leuchten, umso schnellernaht der Gewittersturm. Die Wolken werden grösser und ballen sich zusammen, bis sie sich in ei-nem krachenden, verheerenden Hagelwetter entleeren.“ (Robert Grimm 1908)
"Si vis pacem, cole iustitiam" (Inschrift Friedenspalast in Den Haag)
"Kleine Schritte sind mehr als grosse Sprüche" (Willy Brandt)

Friedensnobelpreis für das Ständige Internationale Friedensbüro in Bern

Gedenktafel Ständiges Internationales Friedensbureau in Bern

Heute wird in Abwesendheit der Friedensnobelpreis an den chinesischen Menchenrechtskämpfer Liu Xiaobo verliehen.
Heute jährt sich auch zum 100. Mal die Friedensnobelpreisverleihung an das damals in Bern am Kanonenweg ansässige Ständige Internationale Friedensbüro. Dieses war während seinen ersten Jahren von Elie Ducommun und nach dessen Tod von Albert Gobat geleitet worden, welche beiden den Friedensnobelpreis bereits 1902 erhalten haben.
In den letzten hundert Jahren haben sich die Kriterien, nach denen der Nobelpreis vergeben wird, stark verändert und zur Zeit läuft in Schweden ein durch den norwegischen Juristen Frederik Heffermehl, selber Mitglied des International Peace Bureaus, angestrengtes ein Gerichtsverfahren, mit dem geklärt werden soll, ob das norwegische Nobelpreiskomitee das Testament von Alfred Nobel überhaupt sinngemäss anwendet. In Nobels Testament heisst es, der Preis stehe «demjenigen oder derjenigen» zu, «der oder die am meisten oder besten für die Verbrüderung der Völker gewirkt hat und für die Abschaffung oder Verminderung der stehenden Heere sowie für die Bildung und Austragung von Friedenskongressen». Trotz seinem vorbildhaften Engagement erfüllt Liu Xiaobo diese Anforderungen wie soviele seiner VorgängerInnen nicht. Der letzte Friedensnobelpreis, der diesen Namen noch verdiente, liegt 13 Jahre zurück: 1997 erhielt die internationale Landminenkampagne den Preis zugesprochen.

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