“Es geht einer Gesellschaft so gut, wie sie für die Menschen sorgt, denen es schlecht geht” (Emilie Lieberherr)
“Ich bin Leben, das leben will, in mitten von Leben, das leben will!” (Albert Schweizer)
“Wo Liebe wächst, gedeiht Leben – wo Hass aufkommt droht Untergang” (Mahatma Ghandi)
“Die Demokratie ist keine Frage der Zweckmäßigkeit, sondern der Sittlichkeit” (Willy Brandt)
“Wir müssen lernen, entweder als Brüder miteinander zu leben oder als Narren unterzugehen.” (Martin Luther King)
“Der Staatsdienst muss zum Nutzen derer geführt werden, die ihm anvertraut werden, nicht zum Nutzen derer, denen er anvertraut ist.” (Marcus Tullius Cicero)
„Zuweilen ziehen Wetterwolken am Himmel des Kapitalismus auf. Je höher die kapitalistische Sonne steigt, je blendender ihre Strahlen leuchten, umso schnellernaht der Gewittersturm. Die Wolken werden grösser und ballen sich zusammen, bis sie sich in ei-nem krachenden, verheerenden Hagelwetter entleeren.“ (Robert Grimm 1908)
"Si vis pacem, cole iustitiam" (Inschrift Friedenspalast in Den Haag)
"Kleine Schritte sind mehr als grosse Sprüche" (Willy Brandt)

Restrisiko

Die Resultate der Energiedebatte im Grossen Rat sind enttäuschend. Ein rascher Ausstieg aus der Atomenergie hat jedenfalls keine Mehrheit. Insbesondere scheint die Wahrnehmung der mit der Atomenergie verbundenen Risiken sehr unterschiedlich zu sein. Wenn ich die bürgerlichen Sprecher inkl. BDP und der Grünliberalen richtig verstanden habe, glauben sie tatsächlich, dass es möglich ist, AKW sicher zu betreiben und geben die Verantwortung dafür an die Experten des ENSI weiter. Der Begriff Restrisiko scheint für sie nicht zu existieren oder sie verstehen ihn nicht.

Franz Hohler hat zum Restrisiko nach dem Unglück von Tschernobyl einen sehr eindrückliches Gedicht geschrieben und aus Anlass des Unglücks in Fukushima aktualisiert. Der Text kann auf seiner Homepage gelesen werden, die Originalversion gibt auf Radio DRS auch zum Hören.

http://www.franzhohler.ch/files/restrisiko.html

http://www.drs1.ch/www/de/drs1/sendungen/hoerbuehne/125065.sh10171741.html

Vielleicht sind die Voten und Begründungen der bürgerlichen Sprecher zum Thema Sicherheit auch nur Vernebelungstaktik, um Zeit zu gewinnen und die alten AKW möglichst ewig weiterlaufen lassen zu können. Den mit jedem Jahr, das ein AKW länger läuft, desto mehr Gewinn wirft es ab. Für die Schäden bei einem Unglück wird ja ohnehin die Allgemeinheit büssen müssen und nicht die AKW-Betreiber.

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

Google BookmarksFacebookTwitterLinkedInShare

Leave a Reply

 

 

 

You can use these HTML tags

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

*