Das knappe Ja zur Masseneinwanderungsinitiative der SVP zeigt bereits erste Konsequenzen. So hat die EU zum Beispiel die schon fast beendeten Verhandlungen zum Stromhandeslabkommen auf unbestimmte Zeit suspendiert. Für die Schweizer Elektrizitätsunternehmen werden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen deshalb noch unsicherer und die Risiken noch grösser. Mich würde interessieren, ob die KWO beziehungsweise ihre Besitzer unter diesen die Erhöhung der Grimselstaumauer finanziell immer noch verantworten können oder ob sie den Staudammgegnern nach dem Ja zur Masseneinwanderungsinitiative für die Verzögerungen gar noch dankbar sein müssen, damit sie nicht wie die Alpiq mit ihrem Kraftwerkprojekt Linth-Limmern in ein finanzielles Fiasko hineinlaufen.
