“Es geht einer Gesellschaft so gut, wie sie für die Menschen sorgt, denen es schlecht geht” (Emilie Lieberherr)
“Ich bin Leben, das leben will, in mitten von Leben, das leben will!” (Albert Schweizer)
“Wo Liebe wächst, gedeiht Leben – wo Hass aufkommt droht Untergang” (Mahatma Ghandi)
“Die Demokratie ist keine Frage der Zweckmäßigkeit, sondern der Sittlichkeit” (Willy Brandt)
“Wir müssen lernen, entweder als Brüder miteinander zu leben oder als Narren unterzugehen.” (Martin Luther King)
“Der Staatsdienst muss zum Nutzen derer geführt werden, die ihm anvertraut werden, nicht zum Nutzen derer, denen er anvertraut ist.” (Marcus Tullius Cicero)
„Zuweilen ziehen Wetterwolken am Himmel des Kapitalismus auf. Je höher die kapitalistische Sonne steigt, je blendender ihre Strahlen leuchten, umso schnellernaht der Gewittersturm. Die Wolken werden grösser und ballen sich zusammen, bis sie sich in ei-nem krachenden, verheerenden Hagelwetter entleeren.“ (Robert Grimm 1908)
"Si vis pacem, cole iustitiam" (Inschrift Friedenspalast in Den Haag)
"Kleine Schritte sind mehr als grosse Sprüche" (Willy Brandt)

Solidarität mit Nordafrika statt Wahlkampf!

Am 16. März wird der Nationalrat in einer dringlichen Debatte über die “Krise” in Nordafrika und die Folgen für die Schweiz beraten. Für einen grossen Teil des Parlaments besteht diese “Krise” offensichtlich nicht darin, dass in Libyen ein blutiger Bürgerkrieg in Gange ist und in vielen arabischen Staaten von Marokko bis Saudi Arabien weiterhin despotische und kleptokratische Regime an der Macht sind. Sie warnen vielmehr davor, dass Flüchtlinge aus Nordafrika es schaffen, bis in die Schweiz zu kommen. Der Wahlkampf ist ausgebrochen. Von der SVP bis über die bürgerliche “Mitte” hinaus haben sich PolitikerInnen der etablierten Parteien bereits festgelegt, dass es sich bei den Ankommenden um “Wirtschaftsflüchtlinge” handelt, die nichts in Europa und schon gar nicht in der Schweiz zu suchen haben. Hier ein paar Kostproben:

Frau Karin Keller Sutter, Regierungsrätin und Polizeidirektorin, FDP: «Bei den Migranten handelt es sich um Wirtschaftsflüchtlinge, die sofort zurückgeschickt werden müssen.»; 20min Online, 15.02.2011

Schweizerische Volkspartei, SVP: «Die anderen Parteien wollen offene Grenzen. Wir wollen sichere Grenzen»; Inserat in der NZZ, 04.03.2011

Herr Nationalrat Ruedi Lustenberger, CVP: «Tunesiern, die in der Schweiz um Asyl ersuchen, sollen nur noch beschränkte Rechtsmittel zur Verfügung stehen. [...] Das Beste wäre, sie gar nicht in die Schweiz kommen zu lassen.»; Zentralschweiz am Sonntag, 20.02.2011

Der Solifonds fordet deshalb alle, die diese Meinung teilen auf, diese zynische Generalprobe für den Wahlkampf abzulehnen und den öffentlichen Aufruf mit zu unterzeichnen!

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

Google BookmarksFacebookTwitterLinkedInShare

Leave a Reply

 

 

 

You can use these HTML tags

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

*