“Es geht einer Gesellschaft so gut, wie sie für die Menschen sorgt, denen es schlecht geht”
(Emilie Lieberherr)
“Ich bin Leben, das leben will, in mitten von Leben, das leben will!” (Albert Schweizer)
“Wo Liebe wächst, gedeiht Leben – wo Hass aufkommt droht Untergang” (Mahatma Ghandi)
“Die Demokratie ist keine Frage der Zweckmäßigkeit, sondern der Sittlichkeit” (Willy Brandt)
“Wir müssen lernen, entweder als Brüder miteinander zu leben oder als Narren unterzugehen.” (Martin Luther King)
“Der Staatsdienst muss zum Nutzen derer geführt werden, die ihm anvertraut werden, nicht zum Nutzen derer, denen er anvertraut ist.” (Marcus Tullius Cicero)
„Zuweilen ziehen Wetterwolken am Himmel des Kapitalismus auf. Je höher die kapitalistische Sonne steigt, je blendender ihre Strahlen leuchten, umso schnellernaht der Gewittersturm. Die Wolken werden grösser und ballen sich zusammen, bis sie sich in ei-nem krachenden, verheerenden Hagelwetter entleeren.“ (Robert Grimm 1908)
"Si vis pacem, cole iustitiam" (Inschrift Friedenspalast in Den Haag)
"Kleine Schritte sind mehr als grosse Sprüche" (Willy Brandt)
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Tomas Tranströmer - Spuren im Schnee
Das Nobelpreiskomitee hat den schwedischen Lyriker Tomas Tranströmer als Träger des diesjährigen Literaturnobelpreises benannt. Ich bin zwar kein fleissiger Lyrikleser, aber das Gedicht “Från mars -79“, welches ich während meinem Schwedischsprachkurs vor über 20 Jahren gelesen habe, ist mir in bleibender Erinnerung geblieben.
Trött på alla som kommer med ord, ord men inget språk
for jag till den snötäckta ön.
Det vilda har inga ord.
De oskrivna sidorna breder ut sig åt alla håll!
Jag stöter på spåren av rådjursklövar i snön.
Språk men inga ord.
(Überdrüssig aller, die mit Worten, aber keiner Sprache daherkommen, / fuhr ich zu der schneebedeckten Insel. / Das Wilde hat keine Worte. / Die ungeschriebenen Seiten breiten sich nach allen Richtungen aus! / Ich stoße auf die Spuren von Rehhufen im Schnee. / Sprache, aber keine Worte.)
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